STEIGER GALLERY

Vom 25. September bis zum
25. Oktober 2026 lädt die Pilotphase der Steiger Gallery dazu ein, den Wassergarten neu zu entdecken.
Zu sehen sind zwölf Arbeiten lokaler, nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler, die
den Ort aus unterschiedlichen
Perspektiven erfahrbar machen
und neue Bezüge zwischen Kunst, Landschaft und Geschichte eröffnen.
Entdeckt den Erlebnisort Reden bei einer öffentlichen
Führung aus einer ganz neuen Perspektive. Erfahrt spannende Geschichten über den ehemaligen Bergbaustandort, entdeckt besondere Orte und werft einen Blick hinter die Kulissen eines einzigartigen Kultur- und Erlebnisortes.
Hier geht es zum Angebot des
Erlebnisortes Reden.
Steiger Gallery
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler

Liesbeth Henderickx

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Sleeve I & II
Schnur, Ziegelschutt, Metall | 2025

Seit 2016 entwickelt Liesbeth Henderickx eine künstlerische Praxis, die sich mit Material, Raum und der gebauten Umwelt auseinandersetzt. Sie studierte an der KASK in Gent sowie an der HfG Offenbach und war 2018 Preisträgerin des HISK. Ihre Arbeiten wurden sowohl in Belgien als auch international präsentiert und entstanden im Rahmen von Residenzen und Kooperationen in Schweden, Indien, den Niederlanden und Belgien.

Die künstlerische Arbeit von Liesbeth Henderickx ist primär in der Bildhauerei verankert und untersucht, wie gebaute Umgebungen das alltägliche Leben durch Formen, Materialien und räumliche Gesten beeinflussen. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Architektur, Objekt und Körper sowie darauf, wie diese die Raumwahrnehmung bewusst und unbewusst prägen.
Die Materialrecherche bildet den Kern ihrer künstlerischen Arbeit. Indem die Künstlerin Materialien über verschiedene Maßstäbe hinweg übersetzt und sich ihnen durch einen haptischen Prozess nähert, entwickelt sie skulpturale Situationen, in denen Raum und Materie in einen Dialog treten.
Der Entstehungsprozess wird dabei als eine Form des materialisierten Denkens verstanden, bei dem die Spuren von Handlungen und Prozessen im finalen Werk sichtbar bleiben.

Henderickx hängt zwei Skulpturen in den Raum der STEIGER GALLERY: SLEEVE I & II, gefertigt aus Schnur, Ziegelschutt und Metall. Die Materialien stammen aus dem gebauten Erbe, aus dem, was abgetragen, übrig geblieben, wieder verwendet wurde. In ihrer skulpturalen Praxis übersetzt Henderickx Materialien über verschiedene Maßstäbe hinweg und nähert sich ihnen durch einen haptischen Prozess. Die Spuren dieses Prozesses bleiben im Werk sichtbar. Architektur, Objekt und Körper treten in Dialog, und die Frage, wie gebaute Umgebungen das alltägliche Leben prägen, wird greifbar.

Liesbeth Henderickx
lebt und arbeitet in Gent.

Since 2016, Liesbeth Henderickx has developed a practice exploring material, space and the built environment. She studied at KASK Ghent and HfG Offenbach, and was a laureate of HISK in 2018. Her work has been presented in Belgium and internationally, and has evolved through residencies and collaborations in Sweden, India, the Netherlands and Belgium.

The practice of Liesbeth Henderickx is primarily rooted in sculpture and explores how built environments influence everyday life through forms, materials, and spatial gestures. The work focuses on the relationships between architecture, object, and body, and on how these consciously and unconsciously shape the experience of space. Material research is central to the practice. By translating materials across different scales and approaching them through a tactile process, the artist develops sculptural situations in which space and matter enter into dialogue. The making process is considered a form of material thinking, in which the traces of actions and processes remain visible in the final work.

Henderickx suspends two sculptures in the space of the STEIGER GALLERY: SLEEVE I & II, made from cord, brick rubble, and metal. The materials come from the built heritage, from what has been demolished, left behind, repurposed. In her sculptural practice, Henderickx translates materials across different scales and approaches them through a tactile process. The traces of this process remain visible in the work. Architecture, object, and body enter into dialogue, and the question of how built environments shape everyday life becomes tangible.

Depuis 2016, Liesbeth Henderickx développe une pratique artistique qui s’intéresse à la matière, à l’espace et à l’environnement bâti. Elle a étudié à la KASK de Gand ainsi qu’à la HfG d’Offenbach et a remporté le prix HISK en 2018. Ses œuvres ont été présentées tant en Belgique qu’à l’international et ont vu le jour dans le cadre de résidences et de collaborations en Suède, en Inde, aux Pays-Bas et en Belgique.

Le travail artistique de Liesbeth Henderickx s’inscrit principalement dans le domaine de la sculpture et explore la manière dont les environnements bâtis influencent la vie quotidienne à travers les formes, les matériaux et les gestes spatiaux. Son travail se concentre sur les relations entre l’architecture, l’objet et le corps, ainsi que sur la façon dont celles-ci façonnent, consciemment et inconsciemment, la perception de l’espace.

La recherche sur les matériaux est au cœur de son travail artistique. En transposant les matériaux à différentes échelles et en les abordant à travers un processus tactile, l’artiste développe des situations sculpturales dans lesquelles l’espace et la matière entrent en dialogue.

Le processus de création est ainsi considéré comme une forme de pensée matérialisée, dans laquelle les traces des actions et des processus restent visibles dans l’œuvre finale.

 

Henderickx suspend deux sculptures dans l’espace de la STEIGER GALLERY: SLEEVE I & II, réalisées à partir de cordes, de gravats de briques, et de métal. Ces matériaux proviennent du patrimoine bâti, de ce qui a été démoli, abandonné, réutilisé. Dans sa pratique sculpturale, Henderickx transpose ces matériaux à différentes échelles et les aborde par un processus tactile. Les traces de ce processus restent visibles dans l’œuvre. Architecture, objet et corps entrent en dialogue, et la question de la manière dont les environnements bâtis façonnent la vie quotidienne devient tangible.

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