STEIGER GALLERY
OPENING

25. bis 27. September 2026

Das Kulturwochenende im Wassergarten Reden
Kunst • Musik • Straßentheater
Food • Creator Market

Öffnungszeiten
Freitag: 18:00 – 23:00 Uhr
Samstag: 18:00 – 23:00 Uhr
Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler

CALL FOR CONCEPTS

Deadline: 13.09.2026

 

CALL FOR CONCEPTS BEWERBUNGSPORTAL (FORMS)

Die Steiger Gallery sucht künstlerische Konzepte für den Wassergarten im Erlebnisort Reden.

Zur Bewerbung sind aufstrebende sowie etablierte Künstler:innen aller Sparten eingeladen.
 Regionale, nationale und internationale Einsendungen sind ausdrücklich erwünscht.

Gesucht werden Konzepte für permanent im Bereich des Wassergarten zu installierende Kunstwerke. Die Arbeiten sollen einen Bezug zum Standort herstellen und sich mit Aspekten wie Bergbaukultur, Industriegeschichte, Wandel, Transformation, Zukunft, den architektonischen Gegebenheiten oder der umgebenden Natur befassen.

Die Gesamtkosten aus Künstlerhonorar, Realisierung und Installation der künstlerischen Arbeiten sollten zwischen 2.000 und 60.000 € liegen.

CALL FOR CONCEPTS DESCRIPTION DOWNLOAD PDF

Auswahl und Honorar:

Beim Open Call handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren.

 

Stufe 1. Vom 25.09. bis zum 25.10.2026 werden alle eingereichten Konzepte, die den inhaltlichen und technischen Vorgaben entsprechen, digital und analog präsentiert. In diesem Zeitraum können die Besucher:innen ihre Stimme abgeben. Ende Oktober wird eine Jury aus geladenen und institutionseigenen Mitgliedern tagen, um Kunstwerke auszuwählen. Dabei wird auch dem Votum der Besucher:innen Beachtung geschenkt.

 

Stufe 2. Die ausgewählten Künstler:innen werden eingeladen, die künstlerischen, technischen und finanziellen Pläne genauer auszuarbeiten. Als Honorar erhalten die Künstler:innen der ausgewählten und ausgearbeiteten Konzepte einen Betrag von bis zu 1000 €.

 

Die Auswahl eines Konzepts und die Honorierung der eingereichten Arbeit bedeuten jedoch nicht automatisch, dass das Werk im Jahr 2027 realisiert wird.

Die Konzepte müssen in Eigenregie der Künstler:innen umsetzbar sein.

Zum Schutz der vor Ort lebenden Tiere sind Installationen, die Knallgeräusche produzieren, von einer Bewerbung ausgeschlossen.

Kunstwerke, die rassistische, antisemitische, sexistische, queerfeindliche oder ableistische Inhalte enthalten oder in anderer Weise menschenverachtend oder diskriminierend sind, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Konzepte müssen den Bedingungen des öffentlichen Raums gerecht werden. Insbesondere sind Witterungseinflüsse und Vandalismus bei der Material- und Konstruktionswahl entsprechend zu berücksichtigen.

Bewerbungen sind ausschließlich über das Bewerbungsportal einzureichen.

Kurzbeschreibung des Projekts (max. 800 Zeichen) – an dieser Stelle ist keine ausgearbeitete Konzeption erforderlich, sondern eine grobe Skizze der Idee. Bitte gehen Sie dabei auf den gewählten Standort, das gewählte künstlerische Medium und die künstlerische Aussage ein, die mit der anvisierten künstlerischen Arbeit ausgedrückt werden soll.

• Projektpräsentation (1 Seite, DIN A2 Hochformat) – diese Präsentation dient der Vorstellung Ihrer Idee — sowohl beim Publikums-Voting auf der Website als auch gegenüber der Jury. Nutzen Sie das Format, um Ihr Projekt visuell und textlich verständlich zu machen (z. B. Skizzen, Visualisierungen, Referenzbilder, Standort- oder Materialbezug sowie eine kurze erläuternde Textebene)

• Portfolio (mit max. 3 ausgewählten, bereits realisierten Arbeiten)

• weitere Visualisierungen, Skizzen oder Referenzbilder (optional)

• Kurzbiografie (250 Zeichen)

• Link zum Online-Portfolio

• Porträtfoto

Für die Umsetzung ist keine Materialität vorgeschrieben, insbesondere folgende Medien können genutzt werden:

• Licht- oder Medienkunst

• Bildhauerei

• Klangkunst

• installative und interaktive Arbeiten

• Film, Murals

• Kinetische Kunstwerke

• Landart

• sonstige Techniken

Der Wassergarten Reden ist ein landschaftsarchitektonisch gestalteter Bereich des Erlebnisorts Reden. Er befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Grube Reden und ist Teil der Transformation des einstigen Bergbaustandorts zu einem Ort für Freizeit, Kultur und Naherholung.
Der Wassergarten ist rund um die Uhr frei zugänglich und als öffentlicher Raum jederzeit für Besucher geöffnet.

Allgemeine Fragen zum Call for Concepts richten Sie bitte an die Mailadresse c4c@steiger-gallery.de

Viel Erfolg für Ihre Bewerbung!

ORTE


1. WALL

WALL bezeichnet eine markante Gabionenwand innerhalb des Geländes. Die aus mit Steinen gefüllten Drahtkörben bestehende Konstruktion bildet eine großformatige, vertikale Fläche mit einer ausgeprägten Struktur und Tiefenwirkung. Durch die unregelmäßige Oberfläche entstehen je nach Tageszeit unterschiedliche Licht- und Schattenverhältnisse.

Vor der Wand wird dauerhaft ein Gobo-Projektor installiert, dessen Projektion in die künstlerischen Konzepte einbezogen werden kann.

Ungefähre Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
Ca. 40 × 52 Meter lang und an der höchsten Stelle ca. 5,20 Meter hoch. Sie läuft an einem Ende spitz auf eine Rampe zu und am anderen Ende auf eine Treppe.

2. SUN DROP

SUN DROP befindet sich unter einer markanten Stahlkonstruktion der ehemaligen Industrieanlage des Schacht IV. Der Bereich wird durch eine großformatige Betonwand geprägt, die aus einiger Entfernung betrachtet wird und nicht direkt zugänglich ist. Zwischen Weg und Wand liegt ein Regenwasserbecken, das – je nach Wasserstand – Spiegelungen erzeugt und die räumliche Wahrnehmung verändert. Die Kombination aus Stahlkonstruktion, Wandfläche und Wasser schafft einen offenen, architektonisch geprägten Raum mit wechselnden Lichtstimmungen.

Im Stahlgerüst über dem Bereich wird dauerhaft die großformatige Lichtinstallation The Sun installiert, die den Ort zusätzlich prägt.

Ungefähre Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
Eine ca. 35 Meter lange Wand, die über die Stahlkonstruktion hinaus und über Position 3 („Niches“) hinaus weiterläuft. Die Höhe beträgt an der niedrigsten Stelle ca. 5,10 Meter.

3. NICHES 

Die NICHES befinden sich entlang der Wasserbecken und entstehen durch bestehende architektonische Rücksprünge und Zwischenräume. Sie liegen überwiegend im Schatten und unterscheiden sich deutlich von den offenen Bereichen des Wassergartens. Durch ihre geschützte Lage entstehen ruhige, intime Räume mit einer besonderen Atmosphäre und einer eigenen akustischen Qualität.

Ungefähre Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
6 unterschiedliche Räume – einige nach oben offen, einige halb offen und andere geschlossen. Die Niches unterscheiden sich in ihrer Länge und sind im Durchschnitt ca. 4,20 Meter lang und 1,80 Meter hoch.

4. SANDS

SANDS befindet sich unter der massiven Stahlkonstruktion der ehemaligen Sieberei- und Verladehalle. Der Bereich umfasst zwei Regenwasserbecken sowie eine großzügige, mit grauem Sand aufgefüllte Fläche. Die offene Stahlarchitektur gliedert den Raum durch ihre Stützen und Träger in verschiedene Bereiche. Mehrere große Öffnungen in der Dachkonstruktion lassen Tageslicht einfallen und erzeugen ein wechselndes Spiel aus Licht und Schatten. Ein zentraler Weg führt durch den Bereich und ermöglicht vielfältige Blickbeziehungen innerhalb des Raumes.

Unter der Stahlkonstruktion werden Haltesysteme für großformatige Banner und Drucke installiert, wodurch Hängeflächen für zweidimensionale Arbeiten zur Verfügung stehen.

Ungefähre Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
Ca. 54 Meter lang; überdacht (jedoch nicht regengeschützt). Sie läuft sowohl vorne als auch hinten in das umliegende Gelände aus. Die Breite beträgt ca. 5,20 Meter, zuzüglich eines 2,50 Meter breiten Weges.

5. CAGE

CAGE bezeichnet die freistehende Stahlkonstruktion der ehemaligen Sieberei- und Verladehalle. Das offene Tragwerk besteht aus einem regelmäßigen Raster aus Stahlstützen und Trägern und zählt zu den prägnantesten architektonischen Elementen des Geländes. Die Konstruktion ist aus großer Entfernung sichtbar und bietet sowohl weite Blickachsen als auch unterschiedliche Perspektiven beim Durchschreiten des Parcours. Ihre offene Bauweise erzeugt eine starke räumliche Präsenz und verändert ihre Wirkung je nach Tageszeit und Blickwinkel.

Die Stahlkonstruktion bietet zahlreiche bestehende Befestigungsmöglichkeiten innerhalb ihres Tragwerks.

Ungefähre Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
Grundfläche ca. 54 × 37 Meter, mit unterschiedlichen Höhen und Ebenen.

6. REED

REED bezeichnet den bewachsenen Feuchtbereich entlang der auslaufenden Regenwasserbecken. Der Ort ist durch dichte Vegetation, Schilf, wechselnde Wasserstände und feuchte Bodenverhältnisse geprägt. Hier treffen Relikte der ehemaligen Industrieanlage auf einen sich selbst entwickelnden Landschaftsraum. Der Übergang zwischen technischer Infrastruktur und natürlicher Renaturierung verleiht dem Bereich eine ruhige, ursprüngliche Atmosphäre.

Je nach Jahreszeit und Witterung können Wasserstand und Vegetation deutlich variieren.

Ungefähren Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
Eine unregelmäßige Grundfläche von ca. 1.400 Quadratmetern.

7. COURT

COURT beschreibt einen hofartigen Bereich, der von zwei massiven Steinwänden eingefasst wird. Ein Weg führt zwischen den Wänden hindurch und verbindet verschiedene Bereiche des Parcours. Die hohen Natursteinmauern schaffen klare Raumkanten und eröffnen wechselnde Blickbeziehungen zwischen Architektur, Vegetation und den angrenzenden Wasserflächen. Der Ort wirkt zugleich offen und gefasst und besitzt durch seine lineare Wegeführung eine besondere räumliche Dramaturgie.

Die angrenzenden Steinwände und Freiflächen bieten unterschiedliche Standorte mit variierenden Sichtachsen und Entfernungen für die Platzierung von Arbeiten.

Ungefähren Abmessungen; die genauen Maße müssten vor der Fertigung vor Ort überprüft werden:
Besteht aus zwei Wänden, eine davon ca. 48 Meter lang und die andere ca. 25 Meter lang, mit einer durchschnittlichen Höhe von ca. 3,50 Metern.

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