STEIGER GALLERY

Vom 25. September bis zum
25. Oktober 2026 lädt die Pilotphase der Steiger Gallery dazu ein, den Wassergarten neu zu entdecken.
Zu sehen sind zwölf Arbeiten lokaler, nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler, die
den Ort aus unterschiedlichen
Perspektiven erfahrbar machen
und neue Bezüge zwischen Kunst, Landschaft und Geschichte eröffnen.
Entdeckt den Erlebnisort Reden bei einer öffentlichen
Führung aus einer ganz neuen Perspektive. Erfahrt spannende Geschichten über den ehemaligen Bergbaustandort, entdeckt besondere Orte und werft einen Blick hinter die Kulissen eines einzigartigen Kultur- und Erlebnisortes.
Hier geht es zum Angebot des
Erlebnisortes Reden.
Steiger Gallery
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler

Clara Hanzal

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Bojen
Keramik | 2026

Clara Hanzal ist eine saarländische Künstlerin, die skulptural und installativ mit den Medien Keramik und Klang arbeitet. Sie formt skulpturale Klangobjekte und entwickelt experimentelle Instrumente aus Ton, die sie in installativen und performativen Kontexten einsetzt. In ihren Installationen und Performances schafft sie entschleunigte, intime Wahrnehmungserlebnisse.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Mensch – in seiner Körperlichkeit und seinem unmittelbaren Erleben ebenso wie in sozialen Dynamiken und kollektiven Erfahrungen. Ihre künstlerische Praxis umfasst dabei auch die Schaffung von Räumen: Orte sozialer Resonanz und Verbundenheit, an denen Menschen mit sich selbst und miteinander in Kontakt treten.

BOJEN – In einer Atmosphäre der Entschleunigung schaffen die sanften Klänge der aufeinander stoßenden Bojen mit der Spiegelung des Wassers einen Raum, der zum Verweilen einlädt. Bewegt durch Wind, Strömung und Zufall finden sie sich zusammen, in Gruppen, die wieder auseinander treiben und sich in neuen Konstellationen vereinen.
BOJEN öffnet Bezüge zu menschlichen Beziehungen und verweist auf unterliegende Verbindungen, die sich in Gemeinschaften ausbilden. Sie entwickeln eine eigene Dynamik, einen Ausdruck sozialer Resonanz als Phänomen, was gegenseitigen Einfluss und eine intuitive Ausrichtung an und miteinander beschreibt. Sie setzen Impulse, sich an die vergangene Lebendigkeit des Ortes zu erinnern, zugleich geben Sie auch den Raum, um gegenwärtiges Miteinander zu denken.

Clara Hanazl
lebt und arbeitet in Saarbrücken.

Clara Hanzal is an artist from Saarland who works sculpturally and through installations with the media of ceramics and sound. She creates sculptural sound objects and develops experimental instruments from clay, which she uses in installation and performance contexts. In her installations and performances, she creates slowed-down, intimate experiences of perception.
At the centre of her work is the human being—in their physicality and immediate experience, as well as in social dynamics and collective experiences. Her artistic practice also encompasses the creation of spaces: places of social resonance and connectedness, where people can come into contact with themselves and with one another.

BOJEN (buoys)
In an atmosphere of deceleration, the gentle sounds of the buoys colliding with one another, together with the reflections on the water, create a space that invites visitors to linger. Moved by wind, currents, and chance, they come together in groups that drift apart again and reunite in new constellations.
“Bojen” opens up associations with human relationships and points to underlying connections that form within communities. They develop their own dynamic, an expression of social resonance as a phenomenon that describes mutual influence and an intuitive attunement to and with one another. They provide impulses to remember the former vitality of the site, while at the same time creating space to reflect on how we live and come together in the present.

Clara Hanzal est une artiste sarroise qui travaille dans le domaine de la sculpture et de l’installation en utilisant la céramique et le son. Elle façonne des objets sonores sculpturaux et conçoit des instruments expérimentaux en argile, qu’elle utilise dans des contextes d’installation et de performance. À travers ses installations et ses performances, elle crée des expériences perceptives intimes et apaisantes.

L’être humain est au cœur de son travail – tant dans sa physicalité et son expérience immédiate que dans les dynamiques sociales et les expériences collectives. Sa pratique artistique englobe également la création d’espaces : des lieux de résonance sociale et de solidarité, où les gens entrent en contact avec eux-mêmes et entre eux.

BOJEN (Bouées)
Clara Hanzal laisse dériver des bouées en céramique à la surface des bassins du jardin aquatique. Poussées par le vent, les courants et le hasard, les bouées se rapprochent, forment des groupes, se dispersent et se retrouvent dans des constellations  nouvelles et inattendues. Le son doux de leurs collisions et les reflets sur l’eau créent une atmosphère de ralentissement. Hanzal ouvre ainsi la voie à des associations ayant une résonance sociale : comment les liens se nouent, se distendent et renaissent – une invitation à se souvenir de la vitalité passée du lieu et à penser le vivre-ensemble au présent.

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