STEIGER GALLERY

Vom 25. September bis zum
25. Oktober 2026 lädt die Pilotphase der Steiger Gallery dazu ein, den Wassergarten neu zu entdecken.
Zu sehen sind zwölf Arbeiten lokaler, nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler, die
den Ort aus unterschiedlichen
Perspektiven erfahrbar machen
und neue Bezüge zwischen Kunst, Landschaft und Geschichte eröffnen.
Entdeckt den Erlebnisort Reden bei einer öffentlichen
Führung aus einer ganz neuen Perspektive. Erfahrt spannende Geschichten über den ehemaligen Bergbaustandort, entdeckt besondere Orte und werft einen Blick hinter die Kulissen eines einzigartigen Kultur- und Erlebnisortes.
Hier geht es zum Angebot des
Erlebnisortes Reden.
Steiger Gallery
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler

Martin Hennecke

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Hinweis zur Klanginstallation „Flowing“ von Martin Hennecke

Leider ist die Klanginstallation „Flowing“ von Martin Hennecke im Mosesgang Opfer von Vandalismus geworden. Die Arbeit ist deshalb derzeit nicht oder nur eingeschränkt zu hören. Wir bedauern das sehr, für den Künstler und für alle, die das Werk in der Ausstellung „re:fugio“ erleben möchten. Gemeinsam mit Martin Hennecke tun wir unser Bestes, damit die Installation so schnell wie möglich wieder vollständig zugänglich ist.

Alle anderen Werke der Ausstellung können weiterhin wie gewohnt besucht werden. Sobald „Flowing“ wieder in Betrieb ist, informieren wir Sie hier.

Flowing
12-Kanal-Audio | 2026

Martin Hennecke ist Schlagzeuger und Klangkünstler und arbeitet zwischen musikalischer Praxis, Sound Art und digitalen Technologien. Als klassisch ausgebildeter Musiker ist seine Arbeit tief in der akustischen Musikpraxis verwurzelt. Klangvorstellung, Körperlichkeit, Interpretation, Zuhören und Reagieren bilden die Grundlage auch seiner klangkünstlerischen und installativen Arbeiten.
Seit 2009 ist Hennecke Pauker des Saarländischen Staatsorchesters und arbeitet daneben als Solist, Performer und Komponist zwischen zeitgenössischer Musik, Performance und Medienkunst.
Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Forschung liegt auf interaktiven und generativen Klangsystemen. In Projekten wie The (Un)Answered Question werden Publikumsdaten in Echtzeit Teil musikalischer Prozesse und dynamischer Partituren. Die Arbeit erhielt 2022 den Preis Innovation der Deutschen Orchester-Stiftung und wurde 2023 für den Theaterpreis DER FAUST nominiert. 2024 war er Finalist des Falling Walls Breakthrough of the Year in der Kategorie Arts & Science. Im EU-Forschungsprojekt EXCENTRIC entwickelt er derzeit ein KI-gestütztes Toolkit für Publikumsinteraktion.
Von 2020 bis 2026 unterrichtete Hennecke an der Hochschule für Musik Saar und 2026 am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Im selben Jahr erhielt er für seine Lehrtätigkeit den Landespreis Hochschullehre des Saarlandes. Im Wintersemester 2026/27 ist er Gastprofessor für Sound Art an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Still / Flowing ist als Doppelinstallation im WASSERGARTEN REDEN konzipiert. Der erste Teil, Flowing, ist im Mosesgang realisiert: Seit 2026 wird kein Grubenwasser mehr gefördert; Klang setzt den früheren kontinuierlichen Wasserstrom fort. Aus den Öffnungen, durch die einst Wasser austrat, entsteht rund um die Uhr eine immersive, mehrkanalige Klanglandschaft aus Wasseraufnahmen, transformierten Grubenklängen und der heutigen akustischen Umgebung. Eine um ein akustisches Zentrum gespiegelte Lautsprecheranordnung lässt den Klang durch den Ort wandern. Still ist als Erweiterung geplant: Derselbe Klangstrom soll in SANDS 13 Resonanzflächen anregen und sich dort in Bewegung und temporäre Spuren übersetzen. So setzt Still / Flowing die frühere „Ewigkeitsaufgabe“ in anderen Medien fort.

Martin Hennecke
lebt und arbeitet in Saarbrücken.

Martin Hennecke is a drummer and sound artist working at the intersection of musical practice, Sound Art, and digital technologies. As a classically trained musician, his work is deeply rooted in the practice of acoustic music. Concepts of sound, physicality, interpretation, listening, and responding also form the basis of his sound-artistic and installation-based work.
Since 2009, Hennecke has been the timpanist of the Saarländisches Staatsorchester and also works as a soloist, performer, and composer across contemporary music, performance, and media art.
A focus of his artistic research lies on interactive and generative sound systems. In projects such as The (Un)Answered Question, audience data becomes part of musical processes and dynamic scores in real time. The work received the Innovation Prize of the German Orchestra Foundation in 2022 and was nominated for the German Theatre Prize DER FAUST in 2023. In 2024, he was a finalist for Falling Walls Breakthrough of the Year in the Arts & Science category. Within the EU research project EXCENTRIC, he is currently developing an AI-supported toolkit for audience interaction.
From 2020 to 2026, Hennecke taught at the Hochschule für Musik Saar and, in 2026, at the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI). In the same year, he received the Saarland State Prize for Higher Education Teaching for his teaching activities.
In the winter semester of 2026/27, he is a guest professor for Sound Art at the Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Still / Flowing is conceived as a dual installation in the Reden Water Garden. The first part, Flowing, is realized in the Mosesgang: Since 2026, no mine water has been pumped; sound continues the former continuous flow of water. From the openings through which water once emerged, an immersive, multichannel soundscape of water recordings, transformed mine sounds, and the present-day acoustic environment unfolds around the clock. A speaker arrangement mirrored around an acoustic center allows the sound to move through the site. Still is planned as an extension: The same stream of sound is intended to activate 13 resonant surfaces in SANDS and translate itself there into movement and temporary traces. In this way, Still / Flowing continues the former “perpetual task” through other media.

Martin Hennecke est percussionniste et artiste sonore ; il évolue à la croisée de la pratique musicale, de l’art sonore et des technologies numériques. Musicien de formation classique, son travail est profondément enraciné dans la pratique musicale acoustique. La conception sonore, la corporéité, l’interprétation, l’écoute et la réactivité constituent également le fondement de ses œuvres d’art sonore et de ses installations.

Depuis 2009, Hennecke est timbalier à l’Orchestre national de la Sarre et travaille parallèlement en tant que soliste, interprète et compositeur, à la croisée de la musique contemporaine, de la performance et de l’art médiatique.

Sa recherche artistique se concentre notamment sur les systèmes sonores interactifs et génératifs.
Dans des projets tels que The (Un)Answered Question, les données du public s’intègrent en temps réel aux processus musicaux et aux partitions dynamiques. Cette œuvre a reçu en 2022 le prix « Innovation » de la Fondation allemande des orchestres et a été nominée en 2023 pour le prix de théâtre DER FAUST. En 2024, il a été finaliste du prix Falling Walls Breakthrough of the Year dans la catégorie Arts & Science. Dans le cadre du projet de recherche européen EXCENTRIC, il développe actuellement une boîte à outils basée sur l’IA pour l’interaction avec le public.

De 2020 à 2026, Hennecke a enseigné à l’École supérieure de musique de la Sarre et, en 2026, au Centre allemand de recherche en intelligence artificielle (DFKI). La même année, il a reçu le Prix régional de l’enseignement supérieur de la Sarre pour son activité pédagogique.
Au semestre d’hiver 2026/27, il est professeur invité en art sonore à l’École supérieure des beaux-arts de la Sarre.

Depuis 2026, plus aucune eau de mine n’est pompée à travers le Mosesgang. Hennecke la remplace par du son. Depuis les ouvertures d’où s’écoulait autrefois l’eau, un paysage sonore immersif se déploie en continu : des enregistrements d’eau, des sons de la mine transformés et l’environnement acoustique actuel se superposent dans un système à 12 canaux. Les haut-parleurs sont disposés en miroir autour d’un centre acoustique : le son se propage dans l’espace comme le faisait autrefois l’eau. Flowing est la première partie d’une installation en deux volets ; Still, une extension prévue, traduira ce même flux sonore en mouvement visible.

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