STEIGER GALLERY
OPENING

25. bis 27. September 2026

Das Kulturwochenende im Wassergarten Reden
Kunst • Musik • Straßentheater
Food • Creator Market

Öffnungszeiten
Freitag: 18:00 – 23:00 Uhr
Samstag: 18:00 – 23:00 Uhr
Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler

CALL FOR CONCEPTS

Deadline: 30.08.2026

 

CALL FOR CONCEPTS BEWERBUNGSPORTAL (FORMS)

Die Steiger Gallery sucht künstlerische Konzepte für den Wassergarten im Erlebnisort Reden.

Zur Bewerbung sind aufstrebende sowie etablierte Künstler:innen aller Sparten eingeladen.

Gesucht werden Konzepte für Kunstwerke, die sich mit Ort, Wandel, Transformation, Bergbaukultur, Industriegeschichte, Zukunft, den architektonischen Gegebenheiten oder der Natur auseinandersetzen.

CALL FOR CONCEPTS DESCRIPTION DOWNLOAD PDF

Auswahl und Honorar:

Beim Open Call handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren.

 

Stufe 1. Vom 25.09. bis zum 25.10.2026 werden alle eingereichten Konzepte, die den inhaltlichen und technischen Vorgaben entsprechen, digital und analog präsentiert. In diesem Zeitraum können die Besucher:innen ihre Stimme abgeben. Ende Oktober wird eine Jury aus geladenen und institutionseigenen Mitgliedern tagen, um Kunstwerke auszuwählen. Dabei wird auch dem Votum der Besucher:innen Beachtung geschenkt.

 

Stufe 2. Die ausgewählten Künstler:innen werden eingeladen, die technischen und finanziellen Pläne genauer auszuarbeiten. Als Honorar erhalten die Künstler:innen der ausgewählten und ausgearbeiteten Konzepte einen Betrag von 1000 €.

 

Die Auswahl eines Konzepts und die Honorierung der eingereichten Arbeit bedeuten jedoch nicht automatisch, dass das Werk im Jahr 2027 realisiert wird.

Die Konzepte müssen in Eigenregie der Künstler:innen umsetzbar sein.

Zum Schutz der vor Ort lebenden Tiere sind Installationen, die Knallgeräusche produzieren, von einer Bewerbung ausgeschlossen.

Kunstwerke, die rassistische, antisemitische, sexistische, queerfeindliche oder ableistische Inhalte enthalten oder in anderer Weise menschenverachtend oder diskriminierend sind, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Bewerbungen sind ausschließlich über das Bewerbungsportal einzureichen.

— Kurzbeschreibung des Projekts (max. 1 DIN A4 Seite)

— Visualisierungen, Skizzen oder Referenzbilder

— Technische Anforderungen

— Aufbau & Helfer:innenplanung

— detaillierte Kostenaufstellung

— Kurzbiografie

— Link zum Onlineportfolio

— Portraitfoto

Für die Umsetzung ist keine Materialität vorgeschrieben.

Vom 25. September bis zum 25. Oktober 2026 findet die Pilotphase der Steiger Gallery im Wassergarten im Erlebnisort Reden statt. In diesem Zeitraum können Besucher:innen die Konzepte vor Ort und auf der Website einsehen und bewerten. Anschließend wird eine Fachjury Werke auswählen, die für die weitere Umsetzung geeignet sind. Die Jury wird das Besucher:innenvotum ebenfalls in ihre Entscheidung mit einbeziehen.

ORTE

1. WALL

WALL bezeichnet eine markante Gabionenwand innerhalb des Geländes. Die aus mit Steinen gefüllten Drahtkörben bestehende Konstruktion bildet eine großformatige, vertikale Fläche mit einer ausgeprägten Struktur und Tiefenwirkung. Durch die unregelmäßige Oberfläche entstehen je nach Tageszeit unterschiedliche Licht- und Schattenverhältnisse.

Vor der Wand wird dauerhaft ein Gobo-Projektor installiert, dessen Projektion in die künstlerischen Konzepte einbezogen werden kann.

2. SUN DROP

SUN DROP befindet sich unter einer markanten Stahlkonstruktion der ehemaligen Industrieanlage des Schacht IV. Der Bereich wird durch eine großformatige Betonwand geprägt, die aus einiger Entfernung betrachtet wird und nicht direkt zugänglich ist. Zwischen Weg und Wand liegt ein Regenwasserbecken, das – je nach Wasserstand – Spiegelungen erzeugt und die räumliche Wahrnehmung verändert. Die Kombination aus Stahlkonstruktion, Wandfläche und Wasser schafft einen offenen, architektonisch geprägten Raum mit wechselnden Lichtstimmungen.

Im Stahlgerüst über dem Bereich wird dauerhaft die großformatige Lichtinstallation The Sun installiert, die den Ort zusätzlich prägt.

3. NICHES 

Die NICHES befinden sich entlang der Wasserbecken und entstehen durch bestehende architektonische Rücksprünge und Zwischenräume. Sie liegen überwiegend im Schatten und unterscheiden sich deutlich von den offenen Bereichen des Wassergartens. Durch ihre geschützte Lage entstehen ruhige, intime Räume mit einer besonderen Atmosphäre und einer eigenen akustischen Qualität.

4. SANDS

SANDS befindet sich unter der massiven Stahlkonstruktion der ehemaligen Sieberei- und Verladehalle. Der Bereich umfasst zwei Regenwasserbecken sowie eine großzügige, mit grauem Sand aufgefüllte Fläche. Die offene Stahlarchitektur gliedert den Raum durch ihre Stützen und Träger in verschiedene Bereiche. Mehrere große Öffnungen in der Dachkonstruktion lassen Tageslicht einfallen und erzeugen ein wechselndes Spiel aus Licht und Schatten. Ein zentraler Weg führt durch den Bereich und ermöglicht vielfältige Blickbeziehungen innerhalb des Raumes.

Unter der Stahlkonstruktion werden Haltesysteme für großformatige Banner und Drucke installiert, wodurch Hängeflächen für zweidimensionale Arbeiten zur Verfügung stehen.

5. CAGE

CAGE bezeichnet die freistehende Stahlkonstruktion der ehemaligen Sieberei- und Verladehalle. Das offene Tragwerk besteht aus einem regelmäßigen Raster aus Stahlstützen und Trägern und zählt zu den prägnantesten architektonischen Elementen des Geländes. Die Konstruktion ist aus großer Entfernung sichtbar und bietet sowohl weite Blickachsen als auch unterschiedliche Perspektiven beim Durchschreiten des Parcours. Ihre offene Bauweise erzeugt eine starke räumliche Präsenz und verändert ihre Wirkung je nach Tageszeit und Blickwinkel.

Die Stahlkonstruktion bietet zahlreiche bestehende Befestigungsmöglichkeiten innerhalb ihres Tragwerks.

6. REED

REED bezeichnet den bewachsenen Feuchtbereich entlang der auslaufenden Regenwasserbecken. Der Ort ist durch dichte Vegetation, Schilf, wechselnde Wasserstände und feuchte Bodenverhältnisse geprägt. Hier treffen Relikte der ehemaligen Industrieanlage auf einen sich selbst entwickelnden Landschaftsraum. Der Übergang zwischen technischer Infrastruktur und natürlicher Renaturierung verleiht dem Bereich eine ruhige, ursprüngliche Atmosphäre.

Je nach Jahreszeit und Witterung können Wasserstand und Vegetation deutlich variieren.

7. COURT

COURT beschreibt einen hofartigen Bereich, der von zwei massiven Steinwänden eingefasst wird. Ein Weg führt zwischen den Wänden hindurch und verbindet verschiedene Bereiche des Parcours. Die hohen Natursteinmauern schaffen klare Raumkanten und eröffnen wechselnde Blickbeziehungen zwischen Architektur, Vegetation und den angrenzenden Wasserflächen. Der Ort wirkt zugleich offen und gefasst und besitzt durch seine lineare Wegeführung eine besondere räumliche Dramaturgie.

Die angrenzenden Steinwände und Freiflächen bieten unterschiedliche Standorte mit variierenden Sichtachsen und Entfernungen für die Platzierung von Arbeiten.

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